Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Liebe Panletaler*innen,
die Corona-Pandemie bestimmt nach wie vor unseren Alltag. Veranstaltungen können nicht stattfinden, Geschäfte sind geschlossen, der gemütliche Restaurantbesuch entfällt und unsere Lieben können wir nur stark eingeschränkt sehen. Aber es gibt auch Hoffnung. Die ersten Impfstoffe gegen Covid-19 sind im Einsatz und die Fallzahlen sinken, dank des Einhaltens des zwar strengen, aber wirkungsvollen Lockdowns.

Durch diese besondere Situation haben wir aber auch neue Wege und Lösungen gefunden, die, wenn wir alle gemeinsam die Corona-Pandemie überwunden haben, bleiben werden. Wir haben einen großen Schritt hin zu digitalen Alternativen erlebt. Theater, Museen, Weiterbildungsinstitute haben interessante Online-Angebote gestartet und so auch Menschen erreicht, die weiter weg wohnen oder es innerhalb der normalen Öffnungszeiten sonst nicht geschafft hätten.

Auch bei uns gibt es eine wichtige Neuerung: unsere Fraktionssitzungen finden seit Dezember 2020 "hybrid" statt. Man kann also wie gewohnt im Ratssaal (mit Abstand und Maske) teilnehmen, sich aber auch online dazuschalten.

Wir wollen jedoch die Menschen nicht vergessen, die besonders stark von der Pandemie betroffen sind. Zahlreiche Soloselbständige können ihr Gewerbe nicht ausüben, die Unterstützungen kommen schleppend und reichen nicht aus. Studierende haben ihre Jobs verloren. Eltern müssen Kinderbetreuung und Homeoffice parallel meistern. Auch hier könnte uns die Pandemie einen Schritt vorwärts zu mutigen neuen Lösungen bringen - wie wäre es mit einer neuen Diskussion zum bedingungslosen Grundeinkommen?

Lassen Sie uns die frierenden Menschen in den Geflüchtetenlagern nicht vergessen. Abstands- und Hygieneregeln lassen sich in Moria und Lipa nicht einhalten. Die Pandemie trifft weltweit die Ärmsten der Armen am schlimmsten. Deshalb halten wir von DIE LINKE. Panketal an unserem gemeinsamen Antrag mit den Grünen fest: "Panketal - zum Sicheren Hafen machen!"

Ines Pukall                                                          Lothar Gierke
Fraktionsvorsitzende                                        Vorsitzender des Ortsverbandes


Im Überblick

Ehrendes Gedenken am 27. Januar

Auch in diesem Jahr hat der Ortsverband der LINKEN - mit Genehmigung der Polizeidirektion und unter Beachtung der Hygienschutzbestimmungen - den Holocaust-Gedenktag in würdiger Weise begangen. So fanden sich am gestrigen Abend rund zwanzig Personen vor dem Denkmal der ermordeten Antifaschisten im Goethepark ein, um an dieses dunkle Kapitel deutscher Geschichte zu erinnern.
Nach der Kranzniederlegung ergriff Dr. Dieter Korczak aus Bernau das Wort, um klar zu machen, warum die Erinnerung an den Holocaust nie vergessen werden darf. Die Ermordeten der faschistischen Gewaltherrschaft sind eine Mahnung, nie wieder solche politischen Verhältnisse zuzulassen. MEHR


Statement zum Sturm auf das Kapitol

Die allseitige moralische Empörung über das hetzerische und offen demokratiefeindliche Auftreten von Donald Trump als derzeitiger Repräsentant der US-amerikanischen Schwesterpartei der hiesigen CDU/CSU ist sehr verständlich. Sie ist aber nicht ausreichend und aus dem Munde der Vertreter des Neoliberalismus auch zutiefst unehrlich. Denn genau sie sind es doch, die diesem Hass und der Hetze sowie der daraus nahezu zwangsläufig entspringenden Gewalt den Boden bereitet haben.

„Wer den Trumpismus bekämpfen will, muss etwas gegen die wachsende soziale Spaltung, gegen die Konzentration von Wirtschaftsmacht und politische Korruption, gegen De-Industrialisierung, Verarmung und damit verbundene Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit tun.“ (Sahra Wagenknecht)

Wer das nun von Joe Biden erwartet, ist reichlich naiv. Es braucht eine starke internationale Linke.

Niels-Olaf Lüders (Direktkandidat für DIE LINKE im Wahlkreis 59 Märkisch - Oderland - Barnim II)


Sicherer Hafen Panketal

Wir begrüßen es sehr, dass sich in Panketal die Initiative "Panketal zum sicheren Hafen machen" gebildet hat.

Unser mit den Grünen Panketal gemeinsam eingebrachter Antrag ist eine deutliche Solidaritätserklärung mit den Menschen auf der Flucht und der Seenotrettung. Er ist eine öffentliche und moralische Unterstützung von Projekten und Initiativen zum Kommunalen Ankommen und Bleiben.

Aktuell haben sich 208 Städte, Gemeinden, sogar Landkreise, zum Sicheren Hafen erklärt, davon 7 im Land Brandenburg.

In der letzten Woche hat die SPD geführte Berliner Senatsverwaltung für Inneres bekannt gegeben, dass sie Klage gegen das Bundesministerium des Innern erheben wird, weil die Zustimmung zum Berliner Aufnahmeprogramm von 300 besonders gefährdeten Geflüchteten verweigert wurde.

Unser Antrag und die Bewegung "Sicherer Hafen" der Seebrücke sind ein klares politisches Signal.
Ein Signal gegen die EU-Abschottungspolitik - auch Deutschland trägt eine Mitschuld an den Fluchtursachen.
Deutschland verdient z. B. durch Waffenlieferungen an den Kriegen in der Welt

Wie schlecht muss es Menschen gehen, wenn sie keinen anderen Weg sehen als zu fliehen, wohlwissentlich, dass diese Flucht sie ihr Leben kosten könnte?

Städte und Gemeinden, die sich zum sicheren Hafen erklären, setzen ein klares Signal von unten an die Bundesregierung. Ein Signal zur Veränderung der deutschen und der EU-Außenpolitik. Außerdem müssen Programme zur legalen Aufnahme von Menschen auf der Flucht geschaffen und ausgeweitet werden.

Hiermit sendet Panketal nun eine klare Botschaft: "Gegen das gemeinschaftliche Wegsehen!"


Widerstand gegen den Missbrauch des Volkstrauertages

Gegen die von der Panketaler AfD anlässlich des Volkstrauertages am 15. November organisierte  „Gedenkveranstaltung für die deutschen Soldaten beider Weltkriege und der Bundeswehr“ regte sich Widerstand. Auf dem Schwanebecker Dorfanger fand sich auch eine Vielzahl von Panketaler Bürgerinnen und Bürger ein, die ihre antifaschistische Haltung demonstrierte. Die von der AfD gestellten Redner betrieben nicht nur eine unsägliche Geschichtsklitterung, sondern erwiesen sich z.T. auch als "Corona-Leugner". Lutz Grieben fand dagegen deutliche Worte. MEHR


Sebastian Walter zu Gast

Am 12. Oktober kam Sebastian Walter, seit rund einem Jahr Fraktionsvorsitzender der Linken im Brandenburger Landtag, zu uns. Die Ausführungen von Sebastian zur politischen Arbeit in Potsdam waren sehr kämpferisch und wurden in der anschließenden Diskussion auch anerkennend gewürdigt. Angemerkt wurde aber auch die großen Schwierigkeiten, um unsere Positionen in der bestehenden Medienlandschaft an die Bürgerinnen und Bürger heranzubringen. Es überwogen an diesem Abend mit Blick auf die Bundestagswahl 2021 eher die kritischen bis skeptischen Meinungen zu den Perspektiven für unsere Partei. MEHR


Sehr erfolgreicher Klimastreik... Klappe die Zweite in Panketal!

Mitorganisatorin Judith Schwarz.

Das Klimabündnis Panketal, bestehend aus DIE LINKE. Panketal, die Bündnisgrünen Panketal und Vertretern des ADFC Panketal organisierte eine Unterstützer-Demo zum Globalen Klimastreik der "Fridays for Future" am 25. September - mit anschließendem Fahrradkorso zur weiteren Kundgebung in Bernau.

Judith Schwarz, Mitorganisatorin seitens der Panketaler LINKEN, war sehr zufrieden. Rund 50 Klimastreikende beteiligten sich. MEHR


Panketal zum „Sicheren Hafen“ erklären

Die Fraktion DIE LINKE. unterstützt geschlossen die neu gegründete Initiative Panketal zum „Sicheren Hafen“ machen. Auf der Gemeindevertretersitzung am 22. September 2020 übergab die Fraktion bereits die erste volle Unterschriftenliste. Der Initiative „Sichere Häfen“ der Seebrücke-Bewegung sind Stand heute bereits 183 Kommunen und Städte beigetreten, darunter 6 in Brandenburg.
Lassen Sie uns gemeinsam Panketal und weitere Orte zu „Sicheren Häfen“ machen! MEHR


"Offene Worte" als Papierausgabe

Unsere Kreiszeitung "Offene Worte" erscheint in der letzten Augustwoche wieder in Papierform. Sie wird zusammen mit dem "Märkischen Markt" in alle Briefkästen im Barnim verteilt. Freuen Sie sich auf interessante und spannende Beiträge ...
Sollte die Ausgabe bei Ihnen nicht ankommen, so gibt es sie HIER in digitaler Form.


Konrad Wolf: „Ich war 19“

Die Panketaler Linken holten am 10. August nach, was im Mai unmittelbar um den 75. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus herum Corona bedingt nicht möglich war. Gezeigt wurde Konrad Wolfs Film „Ich war 19“ aus dem Jahr 1967. Mit Prof. Jürgen Angelow hatten wir an diesem Abend zudem einen Historiker als Gesprächspartner zu Gast,  der diesen DEFA-Film zu Beginn des Abends in den sozialen und kulturpolitischen Kontext der 60er Jahre und in das Schaffen von Konrad Wolf einzuordnen wusste und auch für die rege Diskussion, die sich im Anschluss entfaltete, zur Verfügung stand. MEHR


Cuba Si zu Gast in Panketal

Am 20. Juli war Erik Fischer von der Bernauer Cuba Si-Regionalgruppe zu Gast bei den Panketaler Linken, um über die Lage auf der Insel zu berichten und mit uns zu diskutieren. In der ersten Stunde gab Erik, ausgehend von seiner Kenntnis des Landes und den zahlreichen persönlichen Begegnungen mit einheimischen Kubanern, einen recht komplexen Überblick über die aktuellen ökonomischen und politischen Prozesse der jüngsten Zeit. Neben den verschärften Saktionen seitens der Trump-Administration gegen die Karibik-Insel kamen im Frühjahr mit den Wirkungen der Corona-Pandemie weitere Herausforderungen hinzu. MEHR


Antirassismus-Demo in Eberswalde

Ein breites Bündnis für Weltoffenheit und Toleranz hatte für den 11. Juli zu einer Demonstartion in Eberswalde aufgerufen. Auch Mitglieder unseres Ortsvereins und Sympathisanten waren dabei.


Weitere Schlagzeilen


OW online v. 28.02.2021

Liebe Leser*innen, die OW Online macht - nach einer kurzen Pause - auch im neuen Jahr weiter - immer mittwochs und sonntags. Sie kann  heruntergeladen, ausgedruckt, vervielfältig und auch an Bekannte verteilt werden. So wollen wir Sie auch weiterhin mit unseren Positionen bekannt machen. Ungeachtet dessen gibt es von Zeit zu Zeit auch weiter die Papierausgabe, jüngst für die Monate Januar und Februar. Ältere Ausgaben finden Sie hier.

Käthe-Kollwitz-Gedenkstätte erhalten!

Wie bekannt wurde, soll die Käthe-Kollwitz- Gedenkstätte in Moritzburg geschlossen und damit ein zweites Mal geopfert werden. Kollwitz hatte dort ihren letzten Wohn- und Sterbeort. Fördergelder für das Objekt sollen gestrichen werden, weil Kollwitz angeblich "keine regionale Relevanz" hätte. Unsere Co-Kreisvorsitzende, Isabelle Czok-Alm, bewertet dies als "politisch-kultureller Skandal" und ruft zur Unterzeichnung einer Petition zum Erhalt der Gedenkstätte auf.

Abschied und Neubeginn

Auf dem 7. Parteitag der LINKEN endete eine Ära. Nach fast neun Jahren ziehen sich Katja Kipping und Bernd Riexinger von der Parteispitze zurück. Ihre Nachfolger:innen Susanne Hennig-Wellsow und Janine Wissler empfahlen sich mit kämpferischen Reden und guten Wahlergebnissen für ihr neues Amt. Weiterlesen

"Es funktioniert!"

Der Digital-Parteitag der LINKEN läuft. Die ersten Abstimmungen und Wortmeldungen von Delegierten zeigen, dass Demokratie auch online funktioniert. Weiterlesen

Brücken und Impulse

Gregor Gysi würdigt in seinem Beitrag für "Links bewegt" die Arbeit von Katja Kipping und Bernd Riexinger. So sei es den beiden Parteivorsitzenden gelungen, Brücken über die Gräben zu bauen. Nach fast neun Jahren an der Spitze der LINKEN werden die beiden Vorsitzenden auf dem Parteitag nicht wieder antreten. Weiterlesen

Aufruf unterzeichnen!

Der Pflegenotstand ist lebensgefährlich – für die Beschäftigten und für Patientinnen und Patienten!
Zur Unterzeichnung des Aufrufs

Petition - mach mit!

ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft hat diese Petition an die Bundesregierung gestartet.

Termine
Keine Nachrichten verfügbar.

Mitglied werden