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Jahresausklang bei den Panketaler Linken

Vorsitzender L. Gierke bei seiner kurzen Begrüßungsrede.
Das Bufett war mit selbst gemachten Speisen reich gedeckt.
Der Nachmittag bot Gelegenheit sich in kleinen Gesprächsrunden über große und kleine Politik auszutauschen.

Auch in diesem Jahr trafen sich die Genossinnen und Genossen der Panketaler LINKEN zu einer schon Tradition gewordenen Weihnachtsfeier. Am 19. Dezember wurde der Saal des Ortsteilzentrums Schwanebeck am Genfer Platz „in Beschlag genommen“, um das Jahr in besinnlicher Atmosphäre zu verabschieden.

Der Vorsitzende Lothar Gierke erinnerte in seiner kurzen Begrüßungsansprache an den 70 Jahrestag der Befreiung vom Faschismus, der 2015 begangen wurde. Mit Blick auf die historischen Ereignisse stelle sich immer wieder die Frage neu, wie bewaffnete Konflikte verhindert und das gesellschaftliche Leben international und national gewaltfrei gestaltet werden könnten. Ungeachtet einiger Hoffnungsschimmer hinsichtlich der Beendigung des Syrien-Krieges und der politischen Lösung anderer Konflikte im Nahen und Mittleren Osten überwiege noch ein gewisser Pessimismus. Demzufolge müssten die Anstrengungen verstärkt werden, um den vor Krieg und Verfolgung fliehenden Menschen bei uns ein menschenwürdiges neues Zuhause zu gewährleisten.
Aber auch die krisenhafte Entwicklung in Europa dürfe nicht unterschätzt werden. Es sei an der Zeit, das gesellschaftliche Leben vom ökonomischen Diktat zu befreien.
Er nutzte die Gelegenheit, um den Genossinnen und Genossen in der Gemeindevertreterversammlung, in Vereinen und in anderen Gremien für ihre geleistete engagierte Arbeit im vergangenen Jahr zu danken.

Nachfolgend wurden diese Gedanken in vielen kleinen Gesprächsrunden aufgegriffen und vertieft. Die Flüchtlingspolitik, die Entwicklung in der EU, der Ukraine-Konflikt und die Perspektiven der deutsch-russischen Beziehungen waren einige Themen, die die Genossen bewegen und zu denen man sich austauschte. Und natürlich wurden vor allem auch Fragen der Entwicklung der Gemeinde erörtert – Straßenausbau, die weitere Schulentwicklung, der öffentliche Nahverkehr, der Wohnungsbau… Und nicht zuletzt erhitzte das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Thema Altanschließerbeiträge für Trink- und Abwasseranschlüsse die Gemüter, das die diesbezügliche Rechtslage in Brandenburg als verfassungswidrig einschätzte. In diesem Zusammenhang wurde daran erinnert, dass sich DIE LINKE schon bald nach Bildung der Koalitionsregierung mit der SPD 2009 darum bemüht hatte, die unter Rot-Schwarz beschlossenen Festlegungen im Kommunalabgabegesetz vom Frühjahr 2009 zu revidieren. Doch damals war die SPD dazu nicht bereit.

Aber natürlich wurde an diesem Nachmittag nicht nur über Politik diskutiert. Höhepunkt des heiteren Teils war eine „Witze-Parade“, bei der jeder eine mit einem kleinen Präsent gezogene Anekdote zum Besten gab. So hieß es u. a.: „Mensch Gustav, sieht man dich auch mal wieder. Bist Du eigentlich noch mit Melanie zusammen?“ – „Ach, die habe ich zum Teufel gejagt!“ – „Mein Gott, der arme Teufel …“

Zum Gelingen des Nachmittags hatten viele beigetragen. Besonderer Dank gebührt allerdings wiederum der Familie Richter, die in bewährter Art und Weise die organisatorische Vorbereitung und die kulinarische Versorgung managte.
W. K.