26.März 2009 - Antrag - PA 31/2009

Gestaltung eines Schillerparks in Panketal

Mit dem Antrag wird an bereits vorhandene Vorschläge und Aktivitäten von Gemeindevertretern, Verwaltung, Bürgern und Vereinen angeknüpft.

Der Gemeindevertretung wird vorgeschlagen, zu beschließen:

  1. Das gemeindeeigene Gelände vor dem ehemaligen Gemeindehaus (Heinestraße 1) langfristig als SCHILLERPARK zu gestalten;

  2. Den Bürgermeister zu beauftragen, ein Gestaltungskonzept vorzulegen und in dessen Erarbeitung Vorschläge von Schulen, Vereinen, Gemeindevertretern u.a. einzubeziehen;

  3. Die Namensgebung aus Anlass des 250.Geburtstages von Friedrich Schiller und in Verbindung mit der Wiedereröffnung des Objektes Heinestraße 1 vorzunehmen und in die Vorbereitung den Panketaler Geschichtsverein „Heimathaus“ e.V. einzubeziehen.

In der Begründung des Antrages wird festgestellt, dass mit der Gestaltung eines Schillerparks Vorschläge von Bürgern Zepernicks realisiert würden, die es bereits seit den 1920ziger Jahren gibt.

Darüber hinaus arbeitet die Gemeindeverwaltung seit geraumer Zeit unter dem Arbeitstitel „Schillerpark“ an der Entwicklung der gemeindeeigenen Fläche auch unter Berücksichtigung der Anforderungen, die sich aus der zukünftigen Wasserschutzzone II (Wasserwerk Zepernick), der Schaffung von Parkplätzen und der Einordnung des Container-Stellplatzes ergeben.

Ein geeigneter Anlass für die Namensgebung wäre der 250.Geburtstag des Dichters, der am 10.November 2009 begangen wird.

Die Fraktion unterbreitet folgende Vorschläge zur langfristigen Entwicklung des Schillerparks:

  • Schrittweise Anpflanzung von Hain-und Rotbuchen und von Feldulmen als Randbepflanzung;

  • Gestaltung eines Spiel-und Rodelberges an der ehemaligen Bühne und Bepflanzung mit Weiden;

  • Einrichtung eines Lehrpfades, Anlage eines Haines und Beschilderung der angepflanzten Bäume;

  • Anlage eines Hauptweges mit Anpflanzung von Blüten-und Früchtetragenden Gehölzen, wie rotblühende Kastanie und Wildobst. Jubiläen oder Eheschließungen könnten daran beteiligt werden;

  • Barriere freie Gestaltung der Gehwegen rund um den Schillerpark und Schaffen von Sitzgelegenheiten:

  • Herstellung der Beleuchtung in der Schiller-und Triftstraße;

  • Anbringen von Nistkästen für Singvögel usw.

(Der Antrag erhielt am 27.April 2009 das einstimmige Votum der Gemeindevertretung)