23. August 2011

Wieder einige neue Straßenkilometer

Straßenbau  ist auch in Panketal  ein kontrovers und oftmals hochemotional diskutiertes Thema. Unsere Fraktion in der Gemeindevertretung  hat sich wiederholt mit dem Ausbau des Panketaler Straßennetzes beschäftigt. Konstruktive Vorschläge eingebracht und dabei  immer auch die sozialen Aspekte im Blick gehabt.

Es sei daran erinnert, dass vor allem DIE LINKE sich in der Gemeindevertretung nachdrücklich für sozial verträgliche Belastungen eingesetzt und erreicht hat, dass die Beteiligung der Bürger an den Kosten z.B. für Anliegerstraßen von 90  auf 80 Prozent begrenzt wurde.

Die Mehrheit in unserer Gemeinde will, dass die immer noch vorhandenen Buckelpisten  und die damit verbundene hohe Staubbelastung, Unfallgefahren  usw. möglichst bald der Vergangenheit angehören und Straßen gebaut werden, die diesen Namen auch verdienen. Nachdem die zwangsläufig mit Bauarbeiten verbundenen Belastungen der unterschiedlichsten  Art überstanden sind, erlebt  man ein völlig verändertes Ortsbild.

Dies war auch die einhellige Meinung von Anwohnern, als am 16.August 2011 gleich fünf Straßen (Kolping-, Haupt-, Bergwald-, Sonnenschein-und Johannesstraße) im Wohngebiet Gehrenberge durch den Bürgermeister in Anwesenheit von Gemeindevertretern offiziell für den Verkehr freigegeben wurden. Gekommen waren auch zahlreiche Bewohner des Wohngebietes, die sich dieses Ereignis auf  gar keinen Fall entgehen lassen wollten. Die  anwesenden Bürgerinnen und Bürgern  hielten sich  dann auch mit ihrem Lob  nicht zurück und sehen die neu gebauten Straßen auch als eine wohltuende Verbesserung ihrer Lebensqualität. Eine breite Zustimmung erfahren dabei auch die vieldiskutierten Gehwege in allen Anliegerstraßen. In den Anliegerwegen (Sackgassen) wurde auf Gehwege verzichtet, weil sich Bürger per Unterschriftenaktion dagegen ausgesprochen hatten. Nachdem die Vorteile für Senioren oder aber spielende Kinder  offensichtlich  sind, gibt es bereits erste Stimmen, die diese Entscheidung bedauern.

 

Endlich für den Verkehr freigegeben

Wie an alles im Leben, muss man sich wohl auch nach und nach an einen neuen Straßenzustand gewöhnen. Die Fußgänger an die Benutzung eines Gehweges und der Autofahrer an die strikte Einhaltung der vorgeschriebenen 30 km/h oder an das vernünftige Parken in den Straßen.

Obwohl die Straßen für den Verkehr freigegeben sind, stehen noch einige Arbeiten aus. Wie z.B. die Baumnachpflanzungen. Im Siedlerverein Gehrenberge wurde Rotdorn als künftiger Straßenbaum favorisiert und man hat vor, Baumpatenschaften zu organisieren.

Da ich mit Beginn der Straßenbauarbeiten an fast sämtlichen Baurapporten teilgenommen habe, kann ich schon so einigermaßen beurteilen, welche oftmals schwierigen Probleme während der Bauphase auftraten und wie immer versucht wurde, diese möglichst im engen Kontakt mit den Anwohnern zu lösen.

Daher möchte ich abschließend alle vom Straßenbau Betroffenen ermuntern, an den wöchentlich stattfindenden Baurapporten teilzunehmen. Dort hat man als Anwohner die Möglichkeit, seine den Straßenbau betreffende Fragen, Wünsche oder Beschwerden dem jeweiligen Bauleiter und anderen Verantwortlichen direkt vorzutragen.

Christel Zillmann