5. August 2011

Sprechstunde unter freiem Himmel

Viel Zeit stand am 5. August für ein Gespräch mit dem Landtagsabgeordneten der LINKEN und Wirtschaftsminister des Landes Brandenburg Ralf Christoffers nicht zur Verfügung. Für eine gute Stunde dominierten eine provisorische Sitzecke und der Sonnenschirm den Rathausvorplatz in Zepernick, dann standen schon wieder neue Termine an.

Aber die Zeit wurde von einer ganzen Reihe von Bürgern intensiv genutzt. Unterstützt von den Genossen der Panketaler Basisorganisation der LINKEN stellte sich Ralf Christoffers den Fragen zur Landespolitik und regionalen Problemen. Natürlich ging es dabei auch um die zukünftige Energiepolitik im Land sowie um Pläne zur Erkundung der unterirdischen Speicherung von CO2. Diesbezüglich erhielt er eine Einladung zu einer Diskussionsrunde in der Lindenberger Kirche, die er vorbehaltlich eines geeigneten Termins prinzipiell auch annahm.

Neben größeren und kleineren Problemen, die an ihn herangetragen wurden und deren Prüfung er versprach, ließ er sich von den Panketalern Parteifreunden auch über den Stand der Vorbereitungen der Bürgermeisterwahlen informieren. Diese hatten bereits vor einiger Zeit ihre prinzipielle Unterstützung für den jetzigen Amtsinhaber R. Fornell (SPD) bekundet, wollen jedoch eine Wahlempfehlung von der Beantwortung der von ihnen erarbeiteten „Wahlprüfsteine“ abhängig machen. Dazu wird auf dem 17.Panketaler Gespräch am 31. August Gelegenheit sein.

 

Etliche Mitglieder der Basisorganisation der LINKEN in Panketal standen dem Minister bei seiner Sprechstunde zur Seite."
Kritiker der CCS-Technologie diskutierten mir Ralf Christoffers (links) Fragen der Energiewende.
Ein Bürger aus Schönow (Mitte) präsentierte den Schriftverkehr mit Behörden zu einer privatwirtschaftlichen Angelegenheit.
Christel Zillmann, Fraktionsvorsitzende der LINKEN in Panketal, informierte Ralf Christoffers über Fragen der Kommunalpolitik.
Auch ein Gast aus Frankreich (rechts) ließ sich nicht die Gelegenheit zu einem kurzen Gespräch mit dem Minister entgehen.