- Kandidaten sind Programm
- Von Straßenbau und Biodiesel - Berichte
- Bildung - kein Geschenk des Himmels
- Kontakt zu Bundes- und Landtag
- Rührende Gemeinnützigkeit
Zur Übergabe des Seniorenheimes
von Prof. Dr. Jürgen Elsner
"Sie war unwürdig und übertraf meine
schlimmsten Erwartungen"
- Was haben wir erreicht
- 1600 Panketaler setzen
Deutsche Bahn AG unter Druck
Bildung ist für uns mehr als ein Wahlkampfthema, denn niemand kann heute mehr ohne lebenslanges Lernen den Anforderungen im Berufsleben und im Alltag gerecht werden. Betrachten wir nur die Entwicklung der technischen Geräte in der Küche, bei der Heizung, beim Wäschewaschen oder im Bereich der Kommunikation. Das Handy ist schon 10 Jahre als „Bedarfsartikel“ der Bevölkerung auf dem Markt. Computer und Fotografie, Kommunikation, Ton- und Bildträger, das digitale System erlebten einen enormen Aufschwung, dessen Ende nicht abzusehen ist. Wer sich diesen Anforderungen nicht stellt, gehört schnell zum „alten Eisen“ und steht vor der Frage der Kinder: Soll ich dir helfen, kann ich es dir erklären?

Wir haben in Panketal schon viel dafür getan, dass es hier nicht einfach heissen kann: „Wer arm aufwächst, ist dumm dran“, obwohl unter SPD-CDU-Regime in Brandenburg zu wenig getan wurde, um das Land bei Vergleichen vom Ende wegzuholen. Brandenburg ist das Schlusslicht in der BRD. Nur 37% der 19- bis 25-Jährigen haben ein Abitur. 10% der Jungen und Mädchen verlassen die Schule ohne Abschluss. 15% der jungen Leute haben einen Hochschulabschluss, während es im Durchschnitt der anderen Länder 28% sind.
Und was macht die Landesregierung, um gut ausgebildet Jugendliche in Brandenburg zu halten? Der Ausschuss der Gemeindevertretung für Soziales, Bildung, Kultur und Sport, geleitet von Wilhelm Draeger, dem Fraktionschef der LINKEN, erreichte, dass es in unserem Ort im Bereich der Bildung in vielerlei Hinsicht besser läuft als anderswo. Dabei ist uns besonders wichtig, mit Eltern, Schülervertretungen, mit Lehrern und Erziehern zusammen zu arbeiten, Einblick an Ort und Stelle zu nehmen, präsent zu sein bei Veranstaltungen in den Bildungseinrichtungen. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: viele Beschlussvorlagen, die dieser Ausschuss in die Gemeindevertretung einbrachte, führten zum weiteren Ausbau der Bildungseinrichtungen (z.B. Gestaltung des Schulhofes der Grundschule Schwanebeck, Bau der Mensa für die Grund- und Gesamtschule Zepernick).
Der letzte Antrag der Kommission formulierte: Kinder aus sozial schwachen Elternhäusern erhalten anlässlich der Einschulung das notwendige Schulmaterial kostenlos.
Dieses Wirken für die materielle Absicherung der schulischen Arbeit, für mehr finanzielle Mittel für die außerunterrichtlichen Aktivitäten, der Einsatz von Lehrern und anderen Kräften bei der kostenfreie Nachhilfe und bei der Anfertigung der Hausaufgaben wird von den LINKEN weitergeführt werden.
Vor allem ist noch mehr für die Sicherung der Schulwege zu tun (Schul-Radweg-Programm).
Jürgen Schneider
in: Roter Adler, Juli 2008 / Folge 82